Kritik der Kritik

Alkaa
Alkaa kello
16.15
Päättyy
Päättyy kello
17.45
Paikka

Pinni B-rakennus, luentosali B1096, osoite: Kanslerinrinne 1.

Järjestäjä(t)

Goethe-Institut Finnland, Kursbuch (Kulttuuriaikakauslehti), Tampereen Saksalainen Kulttuurikeskus, Saksan kielen, kulttuurin ja kääntämisen tutkinto-ohjelma viestintätieteiden tiedekunnassa

Süddeutsche Zeitungin kulttuurikriitikko Jens-Christian Rabe luennoi.

Tilaisuus on saksankielinen.

Zum Vortrag:

Das Allerschwierigste bei der Kritik ist die Infragestellung des kritischen Infragestellers durch sich selbst. Das unverzagte Weitermachen im Vertrauen auf das Denken und Diskutieren, obwohl man weiß, dass man mit dem Rücken zur Wand steht, ist eine fröhlich-menschenfreundliche Kritik der Kritik. So eine Kritik der Kritik ist natürlich ein zähes, mühsames, anstrengendes und im Zweifel endloses Geschäft, das wohl auch nicht zu so etwas Feinem wie dem habermasschen zwanglosen Zwang des besseren Arguments führt. Es läuft eher auf eine Situation hinaus, die man vielleicht permanent palliativ nennen könnte, auf Hinauszögern und Schmerzen lindern. Im Angesicht der Alternative, des Todes der Wahrheit, klingt das aber auch wieder gar nicht so schlecht.

Zum Vortragenden:

Jens-Christian Rabe, geboren 1977 in Erlangen, studierte in München Literatur, Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie. Seit 2007 schreibt er als Literatur- und Popkritiker im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Im Suhrkamp Verlag veröffentlichte er einen Essay über den zeitgenössischen Hipster, „Gegenwärtigkeit als Phantasma“ (2012), und einen über Slavoj Žižek, „Philosophie als Telesport“ (2011). In der Zeitschrift Mittelweg des Hamburger Instituts für Sozialforschung erschien zuletzt mit „Agieren, reagieren, abreagieren“ (2015) ein Versuch über Hass als populäre Kunst.

Zur Debattenreihe „Kritikmaschine“:

Der Auftritt von Jens-Christian Rabe ist Teil der globalen Debattenreihe „Kritikmaschine“. Veranstalter sind das Goethe-Institut und das Kursbuch, eine der wichtigsten intellektuellen Zeitschriften Deutschlands. Unter anderem spricht die Journalistin Meredith Haaf über den neuen Feminismus, der Architekt Friedrich von Borries über politisches Design und die Historikerin Sabine Donauer über Arbeit in der digitalen Gesellschaft. Intellektuelle aus dem jeweiligen Gastland antworten auf den Vortrag. Die Veranstaltungsreihe will fremde Perspektiven miteinander konfrontieren, sie will nach neuen Antworten suchen – und nach neuen Fragen.

Lisätietoja

Dieter Hermann Schmitz   Dieter.Hermann.Schmitz@staff.uta.fi